Schweizer Unternehmen baut eLKW auf Iveco Basis

Der vorgestellte eLKW sieht aus wie ein Stralis von Iveco, aber er ist doch anders dieser eLKW von der Schweizer E-Force One AG.

Doch was ist hier anders als bei den meisten eLKW, welche wie die Pilze aus dem Boden schießen? Laut der E-Force One AG liegt es an den Batterien, welche zukünftig Lithium-Ionen-Batterien des Schweizer Herstellers ecovolta sein werden, und somit andere Leistungswerte erreichen sollen als bisher üblich.

Die 18t zGM Sattelzugmaschine hat eine Leistung von bis zu 550kW, wobei die Batteriekapazität zwischen 105 kWh und 630 kWh liegt. Damit erreichen die Fahrzeuge Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h und können Steigungen von bis zu 16 Prozent bewältigen.

Stefan Aufdereggen Geschäftsführer der E-Force One AG: „Unsere E-Schwerlastfahrzeuge erfordern flexible Batterielösungen, die besonders sicher sind und über hohe Energiedichten verfügen. Genau in diesen Bereichen spielen die Batteriepacks von ecovolta ihre Stärken aus. Ihre hohe Energiedichte senkt das Batteriegewicht und macht das gesamte Fahrzeug leichter.“

Pirmin Reichmuth Geschäftsführer von ecovolta ergänzt: „Gewerbliche Elektrofahrzeuge haben oft typische Fahrtenprofile, für die ihr Antriebsstrang und die Batterien optimiert werden können. Der gleiche Fahrzeugtyp kann deswegen unterschiedliche Batterien benötigen. Hersteller, die ihre Produkte optimal auf die Bedürfnisse der Anwender zuschneiden möchten, brauchen oft modulare Batterielösungen. Gleichzeitig müssen die Batterien zusätzlich ausreichend standardisiert sein, um eine effiziente Produktentwicklung und Produktion zu ermöglichen.“

Die bisherigen Fahrzeuge des Schweizer Unternehmens haben bisher schon beweisen können, dass diese im Alltag genutzt werden können. Und so wurden nach Herstellerangaben bereits auf über 1,5 Millionen Kilometer bei den Unternehmen Lidl und Coop eingesetzt, was einen Durchschnitt von ca. 6.000 km pro Monat und Fahrzeug entsprechen soll.

Und so werden noch viele weitere Unternehmen / Hersteller sehen, welche auf einmal eine wichtige Rolle in der Nutzfahrzeugbranche spielen. So wie auch das Start-Up StreetScooter aus Aachen, was ja schon im Transporterbereich sehr erfolgreich agiert und zur Zeit mit dem Transporter Hersteller Ford aus Köln stark zusammen arbeitet. So bleibt der Markt offen und spannend, denn auf einmal können auch kleine Unternehmen / Hersteller mit den ganz großen mitspielen.

Bild: ecovolta Text: Achim Daniels – #nextDrive.de

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