Logitech Spotlight im nextDrive TEST

Für ein gutes Seminar braucht man gute PowerPoint Folien, wie unsere neuen nextDrive Work 5.0, und gute Technik. Und hier kommen wir auf den Presenter von Logitech, den Logitech Spotlight.

Der Logitech Spotlight fällt vor allem erst einmal durch seine Form und seinem Design auf. Nicht wie beim Logitech R400 und R700, welche ergonomisch gestaltet wurden und weiterhin auch einen Platz im Verkaufsregal haben. Der Logitech Spotlight ist eher ein Stab. Länglich, drei Knöpfe und ohne Display. Und trotzdem ist er mehr als die bekannten R400 und R700 Versionen.

Die Daten des Logitech Spotlight hören sich erst einmal gut an, und bei einem Preis von 129,00€ UVP sollte man auch dies erwarten können. Mit 30 Metern Reichweite ist er einer der auch mal, wie der R700, in einem größeren Seminarraum genutzt werden kann, das Gewicht ist mit fast 50 Gramm recht leicht, und die Akkulaufzeit ist mit ca. 3 Monaten angegeben. Doch wer möchte schon 3 Monate am Stück im Seminar stehen! Zusätzlich wird der Logitech Spotlight durch ein paar Details zum echten Seminar Erlebnis, und dies unterscheiden ihn deutlich vom R400 und R700. So sorgen der 3D Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop für ein echt neues Arbeiten.

Mit dem 3D Bewegungsmesser und dem Gyroskop beim Logitech Spotlight kann man den Presenter als Mauszeiger, Lupe, für die Lautstärken Regulierung, als Laserpointer und vielem mehr nutzen. Der Ausbilder, Trainer und Dozent kann zum Beispiel mitten im Raum stehen und kann trotzdem auf seinem Arbeitsfeld, Beamerwand, etc. Videos, Dateien und Programme anklicken und diese ohne Mauseinsatz am Arbeitsrechner starten. Dies bringt eine große Freiheit in die Arbeitsweise des Ausbilders, Trainers und Dozenten. Einziger Nachteil ist, dass das „Feinjustieren“ der Hand des Nutzers ein wenig Übung benötigt, doch ist dies schnell erledigt.

Um zwischen dem Mauszeiger, der Lupe oder einem Ring zu wechseln muss zuvor eine Software auf den Arbeitsrechner aufgespielt werden, und dies ist nicht immer möglich. So müssen Gastdozenten auf fremde Arbeitsrechner zugreifen und installieren können. Dies ist aber meistens nicht erwünscht und auch meist nicht ohne einen Admin möglich. Doch wenn die Software zum Logitech Spotlight installiert ist, hat man verschiedene Einstellmöglichkeiten des Presenters. So kann man alle drei Knöpfe mit zusätzlichen Funktionen belegen. Drückt man zum Beispiel länger auf den obersten Knopf, kann zwischen einer Lupe, einem Spotlight und ein Ring in der Anzeige gewechselt werden. Auch die Ringgröße lässt sich über die Software ändern.

Hat man als Ausbilder, Trainer oder Dozent seinen eigenen Arbeitsrechner mit dabei und arbeitet mit diesem, kann das Seminar in ein echtes Erlebnis umgewandelt werden.

Bei unseren Praxistests wurden die Möglichkeiten mit unserer nextDrive Work 5.0 im Seminar ausprobiert und  haben nicht nur dem „Test Ausbilder“, sondern auch den Seminarteilnehmern sichtlich Spaß gemacht. Durch das Spotlight konnten so kleine Bereiche in den Folien deutlich hervor gehoben werden. Die zusätzliche Funktion der Lupe brachte dies dann auch noch ein Stück näher!

Durch die Cursor Funktion konnten dann in unseren nextDrive Work 5.0 PowerPoint Folien die Pause, die Videothek und der InfoMAT direkt angewählt und somit von jedem Platz im Seminarraum gestartet werden. Ein weiteres Beispiel ist, dass man mithilfe der Software die „Zurück“-Taste des Logitech Spotlight so konfigurieren kann, dass er einen leeren Bildschirm einblendet, gestengesteuertes Scrollen ermöglicht, als Lautstärkeregler fungiert und mehr.

Auch mit der Software steuerbar ist das Zeitmanagement, wo ein Timer auf dem Bildschirm eingestellt werden kann, der beginnt, sobald man auf die erste Folie klickt. So können auch wichtige Timing-Meilensteine konfigurieren werden, bei denen Vibrationsalarme direkt an den Logitech Spotlight gesendet werden, so hat der Ausbilder, Trainer und Dozent bis zur letzten Folie alles unter Kontrolle.

Geliefert wird der Logitech Spotlight in drei Farben ( Gold, Schiefer und Silber), mit einem USB Receiver, einem sehr kurzen USB Ladekabel und einem flachen Etui.

FAZIT:

Der Logitech Spotlight macht Spaß und bringt mal etwas Neues ins Seminar. Schade nur dass die Software auf fremde Arbeitsrechner installiert sein muss um alle Funktionen steuern zu können. Auch ist die Form etwas ungewöhnlich und hebt sich deutlich von den ergonomischen Presenter R400 und R700 ab. Unter dem Strich gesehen kann man bei einem Einsatz mit dem eigenen Arbeitsrechner richtig Spaß haben und hat so manches Staunen auf seiner Seite. Besonders wenn man mitten im Seminarraum steht und wie von Zauberhand geführt, die Präsentationen, Videos und mehr steuert. Ein tolles Gefühl.

Wir von nextDrive werden den Logitech Spotlight weiterhin im Seminar testen und darüber berichten.

Hier der Link zu einem Video des Herstellers Logitech:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=D5mo_qOyjeI

 

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